São Filipe, 1. 2.2015 (Inforpress) – Die Verzögerung bei der Feststellung und Übertragung von Grundstücken durch die Gemeindeverwaltungen auf den Inseln Fogo und Brava kann zur Kündigung des Projektes „erneuerbare Energien für die Pumpsysteme“ auf den beiden Inseln führen, dessen Kosten auf 2.277.000 Euro veranschlagt sind.
Das Projekt, das die Energiekosten der Betreibergesellschaft Aguabrava um ca. 35 % senken würde, hängt nur noch von 4 Grundstücken ab, deren Übertragung von den vier beteiligten Gemeindeverwaltungen seit Dezember 2013 ausgehandelt werden sollte. Die Übertragung weiterer 18 Grundstücke für die Installation des Fotovoltaiksystems wurde von Aguabrava bereits abgeschlossen.
Die Verzögerung kann das Scheitern des Projekts bedeuten, das durch den Kooperationspartner Luxemburg finanziert wird und Ende 2015 abgeschlossen werden soll. Der Erwerb dieser Grundstücken ist eine Voraussetzung, damit die mit der Durchführung beauftragte Firma das System fristgerecht installieren kann.
Angesichts der Verzögerungen erwägt Aguabrava, um eine Übertragung der Gelder auf andere Projekte zu bitten, damit ein Totalverlust der Finanzierung vermieden werden kann.
Im Bereich der Trinkwasserversorgung finanziert der luxemburgische Kooperationspartner derzeit die Erschließung weiterer vier Bohrlöcher, zwei davon in der Nähe der Stadt São Filipe, um mehr Wasser für den privaten Konsum bereitstellen zu können. Diese Informationen wurden durch den Leiter des Unternehmens, José Rodrigues, bestätigt. Er fügte hinzu, dass die Luxemburger bereits die technischen Daten der Bohrungen einschließlich ihrer Tiefe abgefragt haben, um geeignete Pumpen für den Betrieb der Anlagen bestellen zu können.
Sao Filipe, 24.1.2015 (Inforpress)


















