Djabraba

Das Schiff Djabraba erreichte am Dienstag gegen 9:30 Uhr die Insel Sal. Es wird für die maritime Verbindung zwischen den Inseln Brava und Fogo eingesetzt. Das 26 Meter lange Schiff mit einer Kapazität für den Transport von 85 Passagieren sowie Fracht stellt eine „wichtige Verstärkung“ für die Route Brava-Fogo dar.

Die Versorgung mit lebensnotwendigen Gütern und die Entwicklung der Handelsaktivitäten zwischen den beiden benachbarten Inseln soll durch diese zweite regelmäßige Schiffsverbindung gesichert werden. Mit dem vorübergehenden Ausfall der Fähre Liberdadi zeigte sich noch einmal die Wichtigkeil dieser Massnahme.

Vor Aufnahme des regulären Betriebs wird die Djabraba den gesetzlich vorgeschriebenen technischen Inspektionen und Prüfungen unterzogen. Danach wird das Schiff offiziell in Betrieb genommen und zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der beiden Inseln beitragen.

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Liberdadi im Pech

Der Schiffsverkehr auf der Route Santiago – Fogo – Brava wurde eingestellt, nachdem die Fähre Liberdadi am Montag, den 20. Juli, bei einem Anlegemanöver im Hafen von Praia einen Propellerschaden erlitten hatte. Laut CV Interilhas löste sich während des Anlegens ein Fender am Kai, wodurch sich das dazugehörige Stahlseil in der Backbord-Schiffsschraube verfing.

Die Fähre wurde danach in Mindelo repariert und das Unternehmen hatte am Freitag die Wiederaufnahme der Fahrten der Fähre für diesen Samstag den 25.7. nach Abschluss der Reparaturarbeiten bei CABNAVE auf São Vicente angekündigt.

Bei seiner Rückkehr von São Vicente nach Praia wurde jedoch erneut ein Schaden festgestellt und ein technischer Eingriff war notwendig, wodurch die Fahrt Santiago–Fogo–Brava unmöglich wurde.

Laut einer Mitteilung des Betreibers wird das Schiff derzeit von einem spezialisierten Technikerteam repariert, um die Betriebsbereitschaft wiederherzustellen. Wann die Fahrten wieder aufgenommen werden , wurde nicht mitgeteilt.

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Diesmal hat’s noch nicht gereicht

Die Chance war da, dass es die tropischen Niederschlagsgebiete zumindest bis zu den südlichen Inseln der Kapverden (Sotavento) schaffen. Aber der Nord-Ost-Passat war zu kräftig und hat den Regen auf Abstand gehalten. Nur die Hauptstadt Praia auf der Nachbarinsel Santiago hat ein paar Tropfen abbekommen – einen Millimeter. 300 km weiter südlich haben sich dagegen große Regenmengen ins Meer ergossen.

Aber die Saison mit einer gewissen Regenwahrscheinlichkeit hat ja auch erst gerade begonnen. August und September sind die Monate mit den höchsten Temperaturen, den geringsten Windgeschwindigkeiten und der größen Niederschlagswahrscheinlichkeit.

Bei meteoblue.com wird das ganz anschaulich dargestellt.

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Der erste Regen?

Das Nationale Institut für Meteorologie und Geophysik teilt mit, dass ein Tiefdruckgebiet südlich der Kapverdischen Inseln am 16. und 17. Juli das Wetter auf den Kapverden beeinflussen wird.

Es wird für die Nacht vom 16. auf den 17. Juli und im Verlauf des folgenden Tages leichter bis mäßiger Regen erwartet, wobei auch die Möglichkeit von Gewittern besteht. Andere Wettermodelle rechnen mit dem Niederschlag erst im Verlauf des Wochenendes.

Im Laufe des Freitags ist auch eine deutliche Verstärkung des Windes zu erwarten, der aus Süd/Südost weht und Geschwindigkeiten in Böen bis zu 65 km/h erreichen kann. Es werden Wellen zwischen 3,0 und 4,5 Metern Höhe vorausgesagt. Das Institut wird die Entwicklung weiter überwachen und die Mitteilungen in den kommenden Stunden aktualisieren.

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Das update am nächsten Tag klingt wesentlich unspektakulärer: Wind 25 – 30 km/h und Wellen 1,5 – 2,5 m. Die Aussicht auf Regen im Verlauf des Wochenendes besteht aber weiterhin.

https://www.facebook.com/MeteorologiaCV

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„Wir leben fast wie im Paradies“

Kap Verde ist Teil eines Kontinents, auf dem Gleichberechtigung und der Schutz der Rechte von Homosexuellen und Transgender-Personen stark eingeschränkt sind und eine Beziehung zu einer gleichgeschlechtlichen Person drastische Strafen nach sich ziehen kann.

„Wir leben hier jetzt fast im Paradies, aber das war das Ergebnis harter Arbeit“, erklärte Walter Pires, kapverdischer Lehrer und Amateurschauspieler. Zusammen mit zwei anderen Schauspielern bringt er das Theaterstück „Font Flip is Burning“ auf die Bühne, das den Alltag dreier Transvestiten schildert. Das Stück wurde letzten Monat in Mindelo uraufgeführt. „Die Gesellschaft öffnet sich langsam, aber es ist noch ein langer Weg“, sagte er, und: „Es gibt viele LGBTQ-Menschen, insbesondere Transvestiten, die in Geschäften oder anderen Betrieben nach Arbeit fragen und allein aufgrund ihrer Transidentität abgelehnt werden.“

Kap Verde ist derzeit das LGBTQ-freundlichste Land Afrikas und führt den Equaldex-Index unter den afrikanischen Ländern an. Kap Verde vereint moderate Gesetzgebung mit der höchsten gesellschaftlichen Akzeptanz auf dem Kontinent und ist damit das am besten positionierte afrikanische Land. Im März 2004 wurden homosexuelle Handlungen entkriminalisiert und gleichzeitig wurde festgelegt, dass Lesben, Schwule und Bisexuelle nicht länger vom Dienst in den Streitkräften ausgeschlossen sind.

Dennoch sind gleichgeschlechtliche Ehen und Adoptionen durch homosexuelle Paare verboten. Nicht-binäre Identitäten werden weiterhin nicht rechtlich anerkannt. Kap Verde belegt mit einem Gleichstellungsindex von 68 von 100 Punkten den 31. Platz im globalen Ranking und liegt damit vor Ländern wie Großbritannien und den USA. Derzeit gibt es auf dem afrikanischen Kontinent etwa 30 Länder, die homosexuelle Beziehungen unter Strafe stellen. In vier von ihnen – Gambia, Sudan, Tansania und Sambia – kann dieses „Verbrechen“ mit lebenslanger Haft bestraft werden und in mindestens zwei weiteren, Somalia und Uganda, droht die Todesstrafe. 

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