Diesmal hat’s noch nicht gereicht

Die Chance war da, dass es die tropischen Niederschlagsgebiete zumindest bis zu den südlichen Inseln der Kapverden (Sotavento) schaffen. Aber der Nord-Ost-Passat war zu kräftig und hat den Regen auf Abstand gehalten. Nur die Hauptstadt Praia auf der Nachbarinsel Santiago hat ein paar Tropfen abbekommen – einen Millimeter. 300 km weiter südlich haben sich dagegen große Regenmengen ins Meer ergossen.

Aber die Saison mit einer gewissen Regenwahrscheinlichkeit hat ja auch erst gerade begonnen. August und September sind die Monate mit den höchsten Temperaturen, den geringsten Windgeschwindigkeiten und der größen Niederschlagswahrscheinlichkeit.

Bei meteoblue.com wird das ganz anschaulich dargestellt.

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Der erste Regen?

Das Nationale Institut für Meteorologie und Geophysik teilt mit, dass ein Tiefdruckgebiet südlich der Kapverdischen Inseln am 16. und 17. Juli das Wetter auf den Kapverden beeinflussen wird.

Es wird für die Nacht vom 16. auf den 17. Juli und im Verlauf des folgenden Tages leichter bis mäßiger Regen erwartet, wobei auch die Möglichkeit von Gewittern besteht. Andere Wettermodelle rechnen mit dem Niederschlag erst im Verlauf des Wochenendes.

Im Laufe des Freitags ist auch eine deutliche Verstärkung des Windes zu erwarten, der aus Süd/Südost weht und Geschwindigkeiten in Böen bis zu 65 km/h erreichen kann. Es werden Wellen zwischen 3,0 und 4,5 Metern Höhe vorausgesagt. Das Institut wird die Entwicklung weiter überwachen und die Mitteilungen in den kommenden Stunden aktualisieren.

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Das update am nächsten Tag klingt wesentlich unspektakulärer: Wind 25 – 30 km/h und Wellen 1,5 – 2,5 m. Die Aussicht auf Regen im Verlauf des Wochenendes besteht aber weiterhin.

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„Wir leben fast wie im Paradies“

Kap Verde ist Teil eines Kontinents, auf dem Gleichberechtigung und der Schutz der Rechte von Homosexuellen und Transgender-Personen stark eingeschränkt sind und eine Beziehung zu einer gleichgeschlechtlichen Person drastische Strafen nach sich ziehen kann.

„Wir leben hier jetzt fast im Paradies, aber das war das Ergebnis harter Arbeit“, erklärte Walter Pires, kapverdischer Lehrer und Amateurschauspieler. Zusammen mit zwei anderen Schauspielern bringt er das Theaterstück „Font Flip is Burning“ auf die Bühne, das den Alltag dreier Transvestiten schildert. Das Stück wurde letzten Monat in Mindelo uraufgeführt. „Die Gesellschaft öffnet sich langsam, aber es ist noch ein langer Weg“, sagte er, und: „Es gibt viele LGBTQ-Menschen, insbesondere Transvestiten, die in Geschäften oder anderen Betrieben nach Arbeit fragen und allein aufgrund ihrer Transidentität abgelehnt werden.“

Kap Verde ist derzeit das LGBTQ-freundlichste Land Afrikas und führt den Equaldex-Index unter den afrikanischen Ländern an. Kap Verde vereint moderate Gesetzgebung mit der höchsten gesellschaftlichen Akzeptanz auf dem Kontinent und ist damit das am besten positionierte afrikanische Land. Im März 2004 wurden homosexuelle Handlungen entkriminalisiert und gleichzeitig wurde festgelegt, dass Lesben, Schwule und Bisexuelle nicht länger vom Dienst in den Streitkräften ausgeschlossen sind.

Dennoch sind gleichgeschlechtliche Ehen und Adoptionen durch homosexuelle Paare verboten. Nicht-binäre Identitäten werden weiterhin nicht rechtlich anerkannt. Kap Verde belegt mit einem Gleichstellungsindex von 68 von 100 Punkten den 31. Platz im globalen Ranking und liegt damit vor Ländern wie Großbritannien und den USA. Derzeit gibt es auf dem afrikanischen Kontinent etwa 30 Länder, die homosexuelle Beziehungen unter Strafe stellen. In vier von ihnen – Gambia, Sudan, Tansania und Sambia – kann dieses „Verbrechen“ mit lebenslanger Haft bestraft werden und in mindestens zwei weiteren, Somalia und Uganda, droht die Todesstrafe. 

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Vozinha

Nach seinem beeindruckenden Debüt im ersten Spiel Kap Verdes gegen Spanien mit 8 Paraden wurde die Leistung des Torhüters Vozinha von der internationalen Presse und den teilnehmenden Nationen des Turniers hoch gelobt.

Besonders hervorgehoben wurden seine Souveränität und sein hohes Leistungsniveau. Auch in den sozialen Medien war der Erfolg beachtlich: der kapverdische Nationalspieler verzeichnete nach dem Spiel gegen Spanien einen enormen Zuwachs an Followern – etwa 12 Millionen – was vermutlich einen wahren Geldregen für ihn ausgelöst hat.

Vozinha, der mit bürgerlichem Namen Josimar Dias heißt und aus dem Stadtteil Monte Sossego auf der Insel São Vicente stammt, spielte bereits für Vereine in Kap Verde, Angola, Moldawien, Portugal und Zypern und hat seit 2012 über 50 Länderspiele für Kap Verde bestritten. Aktuell ist er im Verein GD Chaves in der zweiten portugiesischen Liga unter Vertrag. Sein Spitzname bedeutet übrigens wörtlich übersetzt „Großmütterchen“. Er bekam ihn von Freunden in seiner Jugend, weil er bei seiner Großmutter aufgewachsen ist.

Vozinha ist aus sehr einfachen Verhältnissen und als zusätzlicher Motivationsschub erhält seine Mutter nun in einem beschleunigten Verfahren ein Visum für die USA , damit sie zum nächsten Gruppenspiel eingeflogen werden kann. Dies bestreiten die Kapverden in Miami am Sonntag dem 21. Juni gegen Uruguay – eine ähnlich schwere Aufgabe wie gegen Spanien. Mal sehen, ob sie wieder über sich hinauswachsen können.

22.6.26: … sie können und Mama ist begeistert!

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Ein Rotwein macht Karriere

Der Rotwein Chã 2024, hergestellt von der Genossenschaftswinzerei Agrocoop aus der Chã das Caldeiras, hat eine Silbermedaille beim renommierten Wettbewerb von Brüssel, einem der wichtigsten internationalen Weinwettbewerbe der Welt, gewonnen.

Der Chã 2024 wurde ausschließlich aus der sehr intensiven Rebsorte Baboso Negro hergestellt, die ihr charakteristisches Aroma besonders auf Lavaboden entfaltet und auch auf den Kanaren viel angebaut wird. Sie weist laut Wettbewerbsbeschreibung Aromen von Erdbeere, Kirsche und Schwarzkirsche auf und zeichnet sich zudem durch ihre Ausgewogenheit am Gaumen, feine Tannine und einen angenehm unkomplizierten Abgang aus.

Rosando Monteiro von Agrocoop betonte außerdem, dass die in Brüssel erhaltene Medaille aufgrund der hohen Intensität des Wettbewerbs, an dem Tausende von Weinen aus verschiedensten Weinbauregionen der Welt teilnehmen, eine besondere Bedeutung habe. Diese neue Auszeichnung stärkt den Ruf der Weine der Chã das Caldeiras und macht die Produkte von der Insel Fogo und den Kapverden international bekannter.

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