
Die größte kapverdische Versicherungs-gesellschaft Garantia hat mitgeteilt, dass Schäden, die entstehen, wenn Transportfahrzeuge von mehr Personen genutzt werden als rechtlich zulässig ist, vom Versicherungsschutz ausgeschlossen werden können. Dabei seien Überbelegung und fehlende Sicherheitsgurte häufig Ursache schwerer Verkehrsunfälle mit Personenschäden.
Ein Vertreter von Garantia erklärte, dass dieses Verhalten der Fahrer und Passagiere rechtswidrig sei und in diesen Fällen keine rechtliche Verpflichtung zur Übernahme von Kosten bestehe, auch wenn ein gültiger Versicherungsvertrag vorliege.
Wenn die Gesellschaft in Einzelfällen doch für entstandene Personenschäden aufkomme, sei dies eine freiwillige Kulanzleistung.
Im Jahr 2025 beliefen sich die regulierten Bruttoschadenkosten der Gesellschaft auf rund 1,26 Milliarden Escudos (11,4 Mio Euro). Das waren 45,6 % mehr als im Jahr 2024. Dabei entfiel die Hälfte dieses Betrages auf den Automobilsektor.





















