Gesundheitsversorgung auf Fogo

Der Gesundheitsminister Lúcio Fernandes hat die drei Gemeinden der Insel Fogo besucht und wies dabei auf den Mangel an Personal, insbesondere an Ärzten, sowie an Krankenwagen hin.
Laut dem Minister macht sich der Mangel an Allgemeinmedizinern besonders im Regionalkrankenhaus São Francisco de Assis bemerkbar, das mit einer stark reduzierten Anzahl von Fachkräften arbeiten muss.

Der Regierungsvertreter versicherte, dass die Regierung beabsichtigt, das Ärzteteam des regionalen Krankenhauses „so schnell wie möglich“ zu verstärken, um sowohl die Notfallversorgung sicherzustellen als auch die Kapazität für ambulante Konsultationen zu erhöhen.

Die Infrastruktur des relativ neu erbauten Krankenhauses in São Filipe wird von Lúcio Fernandes genauso wie das Gesundheitszentrum und die Gesundheitsdelegation von Mosteiros als „in einem guten Zustand“ eingeschätzt. Der Minister räumte allerdings die Unzulänglichkeit der bestehenden medizinischen Transportmittel ein und kündigte an, dass die Regierung im Laufe des nächsten Monats einen neuen Krankenwagen für die Insel Fogo anschaffen wird.

Bezüglich des Mangels an Spezialisten erklärte Fernandes, dass praktisch keine Fachkräfte für eine sofortige Anstellung zur Verfügung stünden, dass das Ministerium aber mit kapverdischen Spezialisten im Ausland in Kontakt stehe, darunter einem Neurochirurgen, der voraussichtlich im Oktober auf die Kapverden zurückkehren werde.

Lúcio Fernandes bestätigte den Mangel an Verhütungsmitteln, wies aber die Idee zurück, dass es sich hierbei um eine Strategie zur Steigerung der Geburtenrate handle. Vielmehr habe das Land Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Medikamenten und Krankenhausbedarf.

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Djabraba

Das Schiff Djabraba erreichte am Dienstag gegen 9:30 Uhr die Insel Sal. Es wird für die maritime Verbindung zwischen den Inseln Brava und Fogo eingesetzt. Das 26 Meter lange Schiff mit einer Kapazität für den Transport von 85 Passagieren sowie Fracht stellt eine „wichtige Verstärkung“ für die Route Brava-Fogo dar.

Die Versorgung mit lebensnotwendigen Gütern und die Entwicklung der Handelsaktivitäten zwischen den beiden benachbarten Inseln soll durch diese zweite regelmäßige Schiffsverbindung gesichert werden. Mit dem vorübergehenden Ausfall der Fähre Liberdadi zeigte sich noch einmal die Wichtigkeil dieser Massnahme.

Vor Aufnahme des regulären Betriebs wird die Djabraba den gesetzlich vorgeschriebenen technischen Inspektionen und Prüfungen unterzogen. Danach wird das Schiff offiziell in Betrieb genommen und zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der beiden Inseln beitragen.

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Liberdadi im Pech

Der Schiffsverkehr auf der Route Santiago – Fogo – Brava wurde eingestellt, nachdem die Fähre Liberdadi am Montag, den 20. Juli, bei einem Anlegemanöver im Hafen von Praia einen Propellerschaden erlitten hatte. Laut CV Interilhas löste sich während des Anlegens ein Fender am Kai, wodurch sich das dazugehörige Stahlseil in der Backbord-Schiffsschraube verfing.

Die Fähre wurde danach in Mindelo repariert und das Unternehmen hatte am Freitag die Wiederaufnahme der Fahrten der Fähre für diesen Samstag den 25.7. nach Abschluss der Reparaturarbeiten bei CABNAVE auf São Vicente angekündigt.

Bei seiner Rückkehr von São Vicente nach Praia wurde jedoch erneut ein Schaden festgestellt und ein technischer Eingriff war notwendig, wodurch die Fahrt Santiago–Fogo–Brava unmöglich wurde.

Laut einer Mitteilung des Betreibers wird das Schiff derzeit von einem spezialisierten Technikerteam repariert, um die Betriebsbereitschaft wiederherzustellen. Wann die Fahrten wieder aufgenommen werden , wurde nicht mitgeteilt.

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Diesmal hat’s noch nicht gereicht

Die Chance war da, dass es die tropischen Niederschlagsgebiete zumindest bis zu den südlichen Inseln der Kapverden (Sotavento) schaffen. Aber der Nord-Ost-Passat war zu kräftig und hat den Regen auf Abstand gehalten. Nur die Hauptstadt Praia auf der Nachbarinsel Santiago hat ein paar Tropfen abbekommen – einen Millimeter. 300 km weiter südlich haben sich dagegen große Regenmengen ins Meer ergossen.

Aber die Saison mit einer gewissen Regenwahrscheinlichkeit hat ja auch erst gerade begonnen. August und September sind die Monate mit den höchsten Temperaturen, den geringsten Windgeschwindigkeiten und der größen Niederschlagswahrscheinlichkeit.

Bei meteoblue.com wird das ganz anschaulich dargestellt.

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Der erste Regen?

Das Nationale Institut für Meteorologie und Geophysik teilt mit, dass ein Tiefdruckgebiet südlich der Kapverdischen Inseln am 16. und 17. Juli das Wetter auf den Kapverden beeinflussen wird.

Es wird für die Nacht vom 16. auf den 17. Juli und im Verlauf des folgenden Tages leichter bis mäßiger Regen erwartet, wobei auch die Möglichkeit von Gewittern besteht. Andere Wettermodelle rechnen mit dem Niederschlag erst im Verlauf des Wochenendes.

Im Laufe des Freitags ist auch eine deutliche Verstärkung des Windes zu erwarten, der aus Süd/Südost weht und Geschwindigkeiten in Böen bis zu 65 km/h erreichen kann. Es werden Wellen zwischen 3,0 und 4,5 Metern Höhe vorausgesagt. Das Institut wird die Entwicklung weiter überwachen und die Mitteilungen in den kommenden Stunden aktualisieren.

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Das update am nächsten Tag klingt wesentlich unspektakulärer: Wind 25 – 30 km/h und Wellen 1,5 – 2,5 m. Die Aussicht auf Regen im Verlauf des Wochenendes besteht aber weiterhin.

https://www.facebook.com/MeteorologiaCV

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