
Fischer und Fischhändler setzten sich am 8. Juni in Praia anlässlich des Weltozeantages für mehr Unterstützung des Fischereisektors, eine Überprüfung des Fischereiabkommens zwischen den Kapverden und der Europäischen Union sowie für Verbesserungen der Betriebs-bedingungen im Fischereihafen ein.
Gemäß den Fischereiabkommen mit der Europäischen Union und China zum Fischfang in kapverdischen Gewässern verfügen die ausländischen Schiffe über die Erlaubnis und die Mittel, auf offener See zu fischen und die Fischschwärme zu erbeuten, bevor diese die Küste erreichen. Die einheimischen Fischer operieren dort mit ihren kleineren Booten und bekommen nur noch das, was „die Großen“ übrig lassen. Erforderlich sei die Bereitstellung finanzieller Mittel für den Kauf größerer Schiffe, damit die Fischer weiter entfernte Gebiete erreichen könnten, war die immer wieder geäußerte Forderung.
Außerdem bestünde die Notwendigkeit, die Betriebsbedingungen des Fischereihafens in Praia und auch anderer Häfen zu verbessern, insbesondere im Hinblick auf Organisation, Fischkonservierung und Qualitätskontrolle.

















