
Um den Familien, die direkt oder indirekt von der Unfalltragödie des 5. September betroffen sind, zu helfen, wurde ein Unterstützungsteam gebildet, dem auch Psychologen und Mediziner aus der Hauptstadt Praia angehören.
Sie suchen die Familien auf und bemühen sich, das psychische Leid abzumildern, das durch den Verlust von Angehörigen oder Freunden entstanden ist und die Verarbeitung des Erlebten zu ermöglichen.
Der mehrfach geäußerte Vorschlag, den Beginn des neuen Schuljahres am 21. September um eine Woche zu verschieben, wird von diesem Team als nicht sinnvoll eingeschätzt. Den betroffenen Kindern und Familien würde es mehr helfen, wenn alle möglichst bald zu den gewohnten Routinen zurückkehrten. Der Kontakt mit Freunden und Klassenkameraden in der Schule könnte zum psychischen Genesungsprozess beitragen.
Für Lehrer und die Fahrer von Schulbussen werden kurzfristig Schulungen angeboten, um sie auf den Umgang mit den Ängsten der Kinder vorzubereiten.
Die Arbeit des Unterstützungsteams soll mit wechselndem Personal noch mindestens einen Monat fortgesetzt werden.

















