
Der Gesundheitsminister Lúcio Fernandes hat die drei Gemeinden der Insel Fogo besucht und wies dabei auf den Mangel an Personal, insbesondere an Ärzten, sowie an Krankenwagen hin.
Laut dem Minister macht sich der Mangel an Allgemeinmedizinern besonders im Regionalkrankenhaus São Francisco de Assis bemerkbar, das mit einer stark reduzierten Anzahl von Fachkräften arbeiten muss.
Der Regierungsvertreter versicherte, dass die Regierung beabsichtigt, das Ärzteteam des regionalen Krankenhauses „so schnell wie möglich“ zu verstärken, um sowohl die Notfallversorgung sicherzustellen als auch die Kapazität für ambulante Konsultationen zu erhöhen.
Die Infrastruktur des relativ neu erbauten Krankenhauses in São Filipe wird von Lúcio Fernandes genauso wie das Gesundheitszentrum und die Gesundheitsdelegation von Mosteiros als „in einem guten Zustand“ eingeschätzt. Der Minister räumte allerdings die Unzulänglichkeit der bestehenden medizinischen Transportmittel ein und kündigte an, dass die Regierung im Laufe des nächsten Monats einen neuen Krankenwagen für die Insel Fogo anschaffen wird.
Bezüglich des Mangels an Spezialisten erklärte Fernandes, dass praktisch keine Fachkräfte für eine sofortige Anstellung zur Verfügung stünden, dass das Ministerium aber mit kapverdischen Spezialisten im Ausland in Kontakt stehe, darunter einem Neurochirurgen, der voraussichtlich im Oktober auf die Kapverden zurückkehren werde.
Lúcio Fernandes bestätigte den Mangel an Verhütungsmitteln, wies aber die Idee zurück, dass es sich hierbei um eine Strategie zur Steigerung der Geburtenrate handle. Vielmehr habe das Land Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Medikamenten und Krankenhausbedarf.

















