Neues Informationszentrum in der Chã das Caldeiras

Die Stadverwaltung von Santa Catarina hat am Montag den Auftrag für den Bau eines Informations-zentrums in der Chã das Caldeiras am Fuße des Vulkans Pico do Fogo erteilt. Eine ähnliche Einrichtung, deren Architektur weltweit Beachtung fand und prämiert wurde, ist 2013 schon einmal mit deutscher Unterstützung errichtet worden. Leider fiel sie kurz nach der Einweihung den Lavamassen der Eruption von 2014 zum Opfer.

Das neue Projekt besteht aus einem Informationsbereich, einem Büroraum und einem Mehrzweckraum, in dem Veranstaltungen, Schulungen und Foren durchgeführt werden können. Das Informationszentrum wird täglich geöffnet sein und dient auch als Sitz des Fremdenführerverbandes der Chã das Caldeiras.

Laut Bürgermeister Alberto Nunes sind die Kosten auf etwa 55 000 Euro veranschlagt. Sie werden getragen vom Tourismusverband, der Stadtverwaltung, der italienischen Nichtregierungsorganisation Cospe und dem Fremdenführerverband.

Es ist eine Bauzeit von drei Monaten vorgesehen und die Inbetriebnahme ist für Februar 2020 geplant. Alcindo Montrond, der Präsident des Fremdenführerverbandes, hofft, dass durch dieses Zentrum der Einsatz der Führer, die bislang auf eigene Faust arbeiten, besser koordiniert und organisiert werden wird und allgemein gültige Qualitätsstandards geschaffen werden.

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2 Kommentare zu Neues Informationszentrum in der Chã das Caldeiras

  1. Manfred Weigert sagt:

    Herzlichen Glückwunsch zu dieser Entscheidung.
    Hatte das Glück zweimal in der Caldera eine schöne Zeit (1 Woche jeweils) zu verbringen. Ich war nicht das letzte Mal da.
    Alles Gute für die Zukunft und einen hoffentlich lange schlafenden Pico de Fogo.

    Manfred Weigert

  2. Berthold Seibert sagt:

    Als deutscher Projektleiter des von der KfW finanzierten Projekts, das 2013 mit der Errichtung des Verwaltungsgebäudes der Cha das Caldeiras seinen Anschluss fand, freut es mich besonders, dass nun Mittel und Wege gefunden worden sind, die Cha als besondere Tourismusattraktion nach dem Vulkanausbruch wieder ins Licht der Öffentlichkeit zu setzen.
    Glückwünsche aus München, Dr. Berthold Seibert

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