{"id":2181,"date":"2025-07-21T16:09:22","date_gmt":"2025-07-21T15:09:22","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/?page_id=2181"},"modified":"2026-04-15T17:24:03","modified_gmt":"2026-04-15T16:24:03","slug":"microvision-ktv-5","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/?page_id=2181","title":{"rendered":"Microvision KTV 5"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:43% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"426\" height=\"640\" src=\"https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Fass-Luisa.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2463 size-full\" srcset=\"https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Fass-Luisa.png 426w, https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Fass-Luisa-200x300.png 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 426px) 100vw, 426px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Jedes Jahr brachten Luisas Kinder ein Fass von Brockton in den USA nach S\u00e3o Filipe auf Fogo auf den Weg. Es war die kosteng\u00fcnstigste M\u00f6glichkeit, ihre Mutter mit Dingen des t\u00e4glichen Bedarfs zu versorgen. Bekleidung und Hausger\u00e4te befanden sich genauso darin wie haltbare Nahrungsmittel und jede Menge S\u00fcssigkeiten. <\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p> Entsprechend sehns\u00fcchtig wurde das Schiff aus den \u201eStaaten\u201c im Hafen Vale dos Cavaleiros erwartet.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Jahr 1989 war die Vorfreude besonders gro\u00df. Sohn Jaime hatte seine Mutter im Laden von Ramiro angerufen und unter anderem mitgeteilt, dass sich ganz unten im Fass ein Fernsehger\u00e4t befinden w\u00fcrde. Ganz unten, verborgen unter Cornflakes und Reis, Gardinen, Bettw\u00e4sche und diversen Blusen. Dort waren die Chancen am gr\u00f6\u00dften, dass es vom Zoll nicht entdeckt werden w\u00fcrde. Und tats\u00e4chlich wartete es schon am n\u00e4chsten Tag zusammen mit Hunderten anderer F\u00e4sser in der Auslieferungshalle auf die Abholung.<\/p>\n\n\n\n<p>Luisa hatte Nelito gebeten, mal nachzuschauen, ob ihr Fass schon freigegeben wurde. Sie hatte ihm etwas Geld mitgegeben. Damit sollte er die Hafengeb\u00fchren bezahlen und das Fass dann nach Monte Alexo bringen. Nelito hatte einen klapprigen Toyota Hilux, war jeden Tag auf verschiedenen Routen zwischen Inhuco im Norden und Patim im S\u00fcden unterwegs und erledigte in dieser Region die Fracht- und Personenbef\u00f6rderung. Das Fass war nicht zu \u00fcbersehen, Luisas Kinder hatten in riesigen Buchstaben \u201eLuisa, Monte Alexo, Ilha do Fogo\u201c draufgeschrieben<\/p>\n\n\n\n<p>Am Nachmittag traf Nelito in Monte Alexo ein. Dass Luisa ein Fass erwartete, hatte sich herumgesprochen, und bei Nelitos Ankunft warteten die Nachbarn schon vor Luisas Haus und halfen beim Abladen. Auch alle Kinder aus der Umgebung waren versammelt und das waren nicht wenige. Die Verwandten in den Staaten kannten sich alle untereinander und viele der Nachbarn machten sich deshalb Hoffnung, dass vielleicht auch f\u00fcr sie etwas in dem Fass sein w\u00fcrde. Das \u00d6ffnen des Fasses war allerdings gar nicht so einfach, weil der Verschlu\u00df durch ein kleines Vorh\u00e4ngeschlo\u00df gesichert war, zu dem es keinen Schl\u00fcssel gab. Aber Nelito, der das Ganze neugierig beobachtete, hatte unter seinem Fahrersitz ein geeignetes Werkzeug, um dieses Hindernis zu beseitigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz oben lag ein Brief \u201eLiebe Luisa\u201c. Sie betrachtete ihn und dann gab sie ihn ihrer Enkelin Valdira. \u201eDas machen wir heute Abend.\u201c Luisa konnte weder lesen noch schreiben, aber ihre Enkelin ging schon in die dritte Klasse und w\u00fcrde ihr den Brief sp\u00e4ter vorlesen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-ad2f72ca wp-block-group-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:auto 31%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Als erstes kam Vorhangstoff zum Vorschein, aus dem sich sicher auch schicke Kleider n\u00e4hen lassen w\u00fcrden. Dann ein Zauberstab \u2013 ein K\u00fcchenger\u00e4t, das laut Hersteller das Kochen revolutionieren w\u00fcrde. Einziger Nachteil: er lief nur mit Elektrizit\u00e4t und die war \u2013 genauso wie flie\u00dfend Wasser \u2013 noch nicht in der Region angekommen, in der Luisas Haus stand. Die Revolution w\u00fcrde also noch etwas auf sich warten lassen. Aber es war ein amerikanisches Markenprodukt und lie\u00df sich sicher auf dem Markt in S\u00e3o Filipe gut verkaufen.<\/p>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Zauberstab-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2198 size-full\" srcset=\"https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Zauberstab-768x1024.jpg 768w, https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Zauberstab-225x300.jpg 225w, https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Zauberstab-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Zauberstab-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Zauberstab-scaled.jpg 1919w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Dann folgten Handt\u00fccher und Bettw\u00e4sche und jede Menge Kleider, Hosen, Blusen und Turnschuhe, und einiges l\u00f6ste bei Luisa und ihren Nachbarn echtes Entz\u00fccken aus. Dass viele Kleidungsst\u00fccke aber gar nicht selbst getragen, sondern ebenfalls auf dem Markt in S\u00e3o Filipe f\u00fcr kleines Geld verkauft werden w\u00fcrden, musste man den Verwandten in den USA ja nicht unbedingt auf die Nase binden. Die Turnschuhe wurden aber wirklich dringend gebraucht. Die weit verzweigten Wege zwischen den einzelnen H\u00e4usern waren mit Ger\u00f6ll \u00fcbers\u00e4t und das Gehen mit den chinesischen Flip-Flops war wirklich m\u00fchselig.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem f\u00f6rderte Luisa Puppen, Stofftiere, Ferraris der Marke Matchbox und noch viel mehr Spielzeug zu Tage. An den meisten St\u00fccken klebten kleine Zettel, die erkl\u00e4rten, f\u00fcr welches Kind es bestimmt war. Luisa gab die Sachen an Nita weiter, die las die Namen vor und jedesmal war das Gejohle gro\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:38% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"809\" src=\"https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/KTV-5-1-1024x809.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2183 size-full\" srcset=\"https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/KTV-5-1-1024x809.jpg 1024w, https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/KTV-5-1-300x237.jpg 300w, https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/KTV-5-1-768x607.jpg 768w, https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/KTV-5-1.jpg 1292w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Und ganz unten, eingewickelt in eine Wolldecke, lag er dann, der Microvision KTV 5 von 1985, ein Schwarz-Wei\u00df-Minifernseher, bei dem die \u201e5\u201c f\u00fcr die Bildschirmdiagonale in Zoll stand. Das Besondere an diesem Ger\u00e4t war, dass es unabh\u00e4ngig vom Stromnetz betrieben werden konnte und seine Energie aus Batterien bezog, 9 Monozellen, die ebenfalls in einem Extrakarton beigef\u00fcgt waren.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Nelito, der in technischer Hinsicht als am versiertesten galt, \u00f6ffnete die Klappe des Batteriefachs und legte die Batterien in die drei daf\u00fcr vorgesehenen R\u00f6hren ein. Ein paar Augenblicke nach dem Einschalten erhellte sich der Bildschirm auch, zu sehen war aber nur ein undefinierbares Gegriesel. Auch das Verstellen der Empfangsfrequenz mit dem seitlichen Drehknopf und der Wechsel von UHF zu VHF brachte kein brauchbares Resultat. Ramiro, der einen kleinen Laden unterhalb an der Ringstra\u00dfe betrieb und sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen wollte, hatte sich das Ganze aus der zweiten Reihe angeschaut. Er meinte, dass es wahrscheinlich auch noch zu fr\u00fch sei. Im Radio habe er mal geh\u00f6rt, dass das Fernsehprogramm erst ab sechs Uhr abends ausgestrahlt w\u00fcrde. Die Sonne hatte die Nachbarinsel Brava aber noch nicht erreicht, also konnte es auch noch nicht sechs Uhr sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich begann das Fernsehprogramm von TNCV im Jahr 1989 t\u00e4glich um 18:00 Uhr mit dem Kinderprogramm. Um ca. 19:00 Uhr dann die erste brasilianische Telenovela, gegen 20:00 Uhr das Telejournal mit Nachrichten gesprochen von Margarida Moreira und ab 20:45 Uhr die zweite Telenovela. Um 22:00 Uhr war Schlu\u00df, es sei denn, der Sender spendierte noch einen alten Spielfilm als Zugabe.<\/p>\n\n\n\n<p>Als der Sonnenstand erkennen lie\u00df, dass es jetzt wohl 18:00 Uhr war, begann Nelito erneut, die Frequenzskala des Microvision KTV 5 zu durchsuchen und nach einigen Minuten flackerte ein sich hektisch bewegender Mickey Mouse \u00fcber den Bildschirm, ein Anblick, der von frenetischem Jubel begleitet wurde. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:34% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"513\" height=\"608\" src=\"https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Tieta-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2204 size-full\" srcset=\"https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Tieta-1.png 513w, https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Tieta-1-253x300.png 253w\" sizes=\"auto, (max-width: 513px) 100vw, 513px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Dann kam der Moment, dem alle entgegenfieberten: eine der 196 Folgen der brasilianischen Telenovela \u201eTieta\u201c, von der alle schon geh\u00f6rt, die aber noch niemand gesehen hatte. Der Microvision KTV 5 stand auf einem wackeligen Holztisch, den Luisa nach drau\u00dfen ger\u00e4umt hatte und um ihn herum dr\u00e4ngten sich die Nachbarn und auch Leute, die von soweit her gekommen waren, dass man sie eigentlich gar nicht mehr als Nachbarn bezeichnen konnte.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Und nat\u00fcrlich dr\u00e4ngelten sich auch alle Kinder ganz nach vorne, obwohl man ihnen deutlich gesagt hatte, dass diese Sendung nicht f\u00fcr ihre Augen bestimmt war. Aber die Kinder zu verscheuchen w\u00fcrde bedeuten, dass man m\u00f6glicherweise entscheidende Szenen verpasste und da musste die P\u00e4dagogik zur\u00fcckstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Sehen der brasilianischen Telenovelas war zu dieser Zeit und auch noch viele Jahre danach eine geradezu kultische Handlung. W\u00e4hrend der Telenovela kam das \u00f6ffentliche und private Leben fast komplett zum Erliegen. Ladengesch\u00e4fte wurden geschlossen und die Rezeptionen von Hotels und Pensionen waren vor\u00fcbergehend unbesetzt, so dass G\u00e4ste notgedrungen mit dem Check-in oder Check-out warten mussten. Vor den Fenstern von R\u00e4umen in denen einer der wenigen Fernseher lief, bildeten sich gro\u00dfe Menschentrauben und die Orte waren ansonsten wie ausgestorben. So etwas haben noch nicht mal die Krimiserien von Francis Durbridge im Deutschland der 1960er Jahre geschafft.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Telenovelas vermittelten ein konkretes, aber auch unrealistisches Bild vom Leben im Ausland und von dem Luxus, der dort erreichbar w\u00e4re, wenn man nur hart genug arbeitete. Alternative Informationsquellen gab es kaum und die sp\u00e4rlichen Berichte von bereits im Ausland lebenden Landsleuten waren eher besch\u00f6nigend. Wer w\u00fcrde auch schon gerne zugeben, dass das neue Leben in der Fremde entt\u00e4uschend und die Emigration ein Fehler war.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber die Lebensbedingungen in der Heimat waren oft wirklich armselig und mit vielen, etwas vagen Hoffnungen im Kopf trafen eine gro\u00dfe Zahl junger M\u00e4nner die Entscheidung, ihre Familien zumindest vor\u00fcbergehend zu verlassen und ihr Gl\u00fcck in \u00dcbersee zu suchen. Und wenn die Anpassung an die neuen Lebensbedingungen erfolgreich war, dann leisteten die monatlichen \u00dcberweisungen der Emigranten an ihre Familien auf den Inseln tats\u00e4chlich einen ganz wesentlichen Beitrag zu deren Wohlergehen und dem Bruttosozialprodukt der Kapverden.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben dem t\u00e4glichen Ritual der Telenovela gab es im Jahr 1990 zwei weitere herausragende Ereignisse, die der H\u00fctte von Luisa und dem Microvision KTV 5 einen gro\u00dfen Andrang bescherten: die Fu\u00dfballweltmeisterschaft und der Besuch des Papstes Jo\u00e3o Paulo II auf den Kapverden.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:auto 58%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Neben dem t\u00e4glichen Ritual der Telenovela gab es im Jahr 1990 zwei weitere herausragende Ereignisse, die der H\u00fctte von Luisa und dem Microvision KTV 5 einen gro\u00dfen Andrang bescherten: die Fu\u00dfballweltmeisterschaft und der Besuch des Papstes Jo\u00e3o Paulo II auf den Kapverden.<\/p>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"758\" height=\"532\" src=\"https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Microvision-KTV5.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2573 size-full\" srcset=\"https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Microvision-KTV5.jpg 758w, https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Microvision-KTV5-300x211.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 758px) 100vw, 758px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Am 25. Januar 1990 kam Papst Jo\u00e3o Paulo II f\u00fcr 2 Tage auf die Kapverden und zelebrierte u.a. eine Messe in Quebra Canela in der Hauptstadt Praia. In seiner Ansprache ermunterte er das junge, erst seit 15 Jahren von Portugal unabh\u00e4ngige Land, die neu gewonnene Freiheit zu nutzen und auf dem Weg der Demokratie weiterzugehen. Und tats\u00e4chlich wurde noch im gleichen Jahr durch eine Verfassungs\u00e4nderung das Mehrparteiensystem installiert und ein Jahr sp\u00e4ter wurden freie und demokratische Wahlen durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Und alle hielten den Atem an, als Andi Brehme am 8. Juli in Rom per Strafsto\u00df das einzige Tor im Endspiel gegen Argentinien schoss und Deutschland Fu\u00dfballweltmeister wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2026 alle diese aufregenden Ereignisse verfolgten Luisa und ihre Nachbarn auf dem Microvision KTV 5, solange es die Batterien hergaben, Ramiro rechtzeitig f\u00fcr Nachschub sorgte und der Empfang nicht durch die ziemlich h\u00e4ufigen Senderausf\u00e4lle unterbrochen wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jedes Jahr brachten Luisas Kinder ein Fass von Brockton in den USA nach S\u00e3o Filipe auf Fogo auf den Weg. Es war die kosteng\u00fcnstigste M\u00f6glichkeit, ihre Mutter mit Dingen des t\u00e4glichen Bedarfs zu versorgen. 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