{"id":2122,"date":"2025-05-21T16:51:34","date_gmt":"2025-05-21T15:51:34","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/?page_id=2122"},"modified":"2026-03-12T11:41:20","modified_gmt":"2026-03-12T10:41:20","slug":"der-schlimmste-tag-meines-lebens","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/?page_id=2122","title":{"rendered":"Der schlimmste Tag meines Lebens"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"467\" src=\"https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ziege.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2228 size-full\" srcset=\"https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ziege.jpg 700w, https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ziege-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Der \u00c4rger begann eigentlich schon direkt nach dem Aufstehen: Carla war weg. Irgendwie musste sie den Hals aus der Schlinge gezogen haben. An ihrem Pflock hing nur noch der Strick. Luisa lief oben zwischen den Felsen hin und her und rief nach ihr, aber Carla war viel zu schlau. Man konnte sie nur finden, wenn sie gefunden werden wollte.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Die Sonne war gerade hinter der Bodeira aufgegangen und in einer Stunde w\u00fcrde es richtig hei\u00df sein.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eCarla ist bestimmt zu Alfredo, vor seiner H\u00fctte steht noch ein bisschen altes Gras. Aber stell mal eine Schale mit Wasser raus, Val, dann kommt sie sicher bald zur\u00fcck.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Heute also keine Milch vor der Schule. Wenigstens gab es noch einen Rest von der Catchupa von gestern Abend. Drau\u00dfen pfiff auch schon Dina, es wurde Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:auto 44%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Unten an der Kreuzung wartete Joanina, die dritte im Bunde der unzertrennlichen Freundinnen, aber nat\u00fcrlich wollte Valdira zuerst noch Nelli begr\u00fc\u00dfen, den Hund von Nitas Nachbarn. Er war immer mit einer Leine am Stamm eines Rizinusbusches festgebunden, konnte stundenlang kl\u00e4ffen und viele hatten Angst, in seine N\u00e4he zu kommen. Aber Val und Nelli waren beste Freunde und die Begr\u00fc\u00dfung war jedes Mal st\u00fcrmisch.<\/p>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Nelly.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2223 size-full\" srcset=\"https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Nelly.png 1024w, https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Nelly-300x300.png 300w, https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Nelly-150x150.png 150w, https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Nelly-768x768.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>\u201eJetzt h\u00f6r mal auf zu knuddeln, Val, wir waren gestern auch schon zu sp\u00e4t! Oder hast du Lust auf das Lineal?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Vov\u00f3 Luisa sagte immer, dass Sr. Gomes ein sehr guter Lehrer ist und dass er sogar in Praia studiert hat, aber wenn er einem mit dem Lineal auf die Hand schlug, tat das h\u00f6llisch weh. Am gemeinsten war es, wenn er es nicht selber tat, sondern es die beste Freundin machen musste. Die Finger zur\u00fcckbiegen und dann mit dem Lineal zuhauen. Und wenn man die Hand weg zog oder der Schlag nicht fest genug war, musste man es noch mal machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die drei M\u00e4dels liefen weiter in Richtung Nhuco, wo ihre Schule schon auf sie wartete und noch lange h\u00f6rten sie hinter sich das Gebell von Nelli.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor der kleinen Schule warteten auch schon die anderen, sogar Vasco, der sonst immer der letzte war. Herr Gomes war noch nicht da und das war seltsam. Er kam aus S\u00e3o Filipe und war immer p\u00fcnktlich. Die Jungs lungerten unter dem riesigen Baobab rum, der neben der Schule stand und warfen mit Steinen nach den Fr\u00fcchten, aber bislang hatten sie noch keine Calabaceira runtergeholt.<\/p>\n\n\n\n<p>Und dann sahen sie Sr. Gomes mit seinem Moped den staubigen Weg hochkommen. Aber er fuhr nicht, sondern er schob es vor sich her. Dann hatte er heute sicher ganz besonders schlechte Laune.<\/p>\n\n\n\n<p>Valdira ging nicht besonders gerne in die Schule. Eigentlich war sie eine ganz gute Sch\u00fclerin, aber wegen ihrer Gr\u00f6\u00dfe musste sie sich oft bl\u00f6de Spr\u00fcche anh\u00f6ren, besonders von den Jungen. Sie war schon immer die Gr\u00f6\u00dfte in ihrer Gruppe gewesen, auch im Kindergarten, aber da hatte das keine Rolle gespielt. Jetzt in der Schule war sie die \u201eBohnenstange\u201c, weil sie auch noch ziemlich d\u00fcnn war.<\/p>\n\n\n\n<p>Heute hatte Vasco ihr von hinten in die Kniekehlen getreten, als sie gerade mit ihrem Teller zu ihrem Platz gehen wollte. Dabei hatte sie die H\u00e4lfte der Suppe versch\u00fcttet und dann kam auch noch Greta, die Kochfrau, und ranzte sie an, ob sie nicht besser aufpassen k\u00f6nne. Und aufwischen musste sie auch noch.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:46% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/3-afrikanische-Maedchen-Fogo.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2224 size-full\" srcset=\"https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/3-afrikanische-Maedchen-Fogo.png 1024w, https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/3-afrikanische-Maedchen-Fogo-300x300.png 300w, https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/3-afrikanische-Maedchen-Fogo-150x150.png 150w, https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/3-afrikanische-Maedchen-Fogo-768x768.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Auf dem R\u00fcckweg kurz hinter Nhuco, wo es steil bergab geht, passierte das n\u00e4chste Ungl\u00fcck. Valdira rutschte auf dem glatten Pflaster aus und der Steg von einem Flip-Flop l\u00f6ste sich aus der Sohle. Vasco, der mit seinen Kumpels hinter den M\u00e4dels gegangen war, grinste: \u201eNa, Hinkef\u00fc\u00dfchen\u201c. Nur er und noch zwei Jungen trugen richtige Turnschuhe, die anderen hatten Flip-Flops vom Chinesen aus S\u00e3o Filipe. Deshalb wurden sie auch \u201eChinelos\u201c genannt<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Valdira und Dina versuchten, den Chinelo wieder zu reparieren, aber da war nichts zu machen, der Steg war ausgerissen. Und das Stra\u00dfenpflaster war jetzt am Mittag so hei\u00df, dass man darauf nicht barfu\u00df gehen konnte, nur im Sand neben der Stra\u00dfe. Aber da waren \u00fcberall diese ekligen Ranken mit den Dornen und es dauerte nicht lange, da hatte Valdira in einen getreten. Aber es half ja nichts, sie mussten weitergehen, zumindest bis Ramiro.<\/p>\n\n\n\n<p>Ramiro hatte einen kleinen Kr\u00e4merladen bei der Abzweigung nach Cisterno und schon beim Eintreten roch es stark nach Grogue. Jeden Tag versammelten sich hier die M\u00e4nner aus der Umgebung, die keine Arbeit hatten, hielten ein Schw\u00e4tzchen und tranken Schnaps. Kein guter Ort f\u00fcr junge M\u00e4dchen und Valdira, Dina und Joanina wu\u00dften das auch. Aber bis zum Haus von Luisa waren es noch drei Kilometer und vielleicht konnte Ramiro ja helfen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e Sieh mal an, die jungen Fr\u00e4ulein von Achada Fora. Ramiro, was f\u00fcr ein Glanz in deiner H\u00fctte\u201c Stammgast Pedro sa\u00df in einer schummrigen Ecke und hatte schon einige Schn\u00e4pse intus.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAch, halt den Schnabel, Pedro!\u201c Dann blickte Ramiro auf Valdira.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDu bist doch die Tochter von Luisa, was kann ich denn f\u00fcr dich tun?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch bin Valdira, Luisas Enkelin. Mir ist der Chinelo kaputt gegangen und dann bin ich in Dornen getreten und es hat geblutet.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDa hilft nur ein Grogue zum Desinfizieren!\u201c feixte Pedro.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201ePedro, du fliegst gleich raus!\u201c Und zu Valdira gewandt sagte Ramiro:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eValdira, zeig mal her. Vielleicht kriegen wir das ja wieder hin.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Ramiro z\u00fcndete eine Petroleumlampe an und holte ein altes verbogenes Messer unter dem Ladentisch hervor. Er nahm den Chinelo und schob den Steg durch das Loch in der Sohle. Dann erhitzte er die Klinge \u00fcber der Flamme der Petroleumlampe, brachte das Plastik mit der hei\u00dfen Klinge zum Schmelzen und strich es glatt.<\/p>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"200\" src=\"https:\/\/wordpress2.sao-filipe.com\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ramiro.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2231 size-full\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>\u201eSo, bis zu Luisa wird es wohl halten. &#8211; Und du, Pedro, spendierst den M\u00e4dchen einen Bonbon.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Ramiro wollte es sich niemand verscherzen und so griff Pedro in das Glas mit den S\u00fc\u00dfigkeiten und fischte drei Bonbons heraus. Die M\u00e4dels bedankten sich artig bei Ramiro und auch bei Pedro, machten einen Knicks und setzten ihren Weg in Richtung Bordeira und Luisas Haus fort.<\/p>\n\n\n\n<p>Das erste, was Valdira h\u00f6rte, war das Gemecker von Carla. Oben angekommen sah sie Carla wie immer angebunden an ihrem Pflock.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSie ist von alleine zur\u00fcckgekommen, pl\u00f6tzlich stand sie einfach da.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Valdira streichelte Carla \u00fcber den Kopf und dann holte sie die Wanne.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVal, was hast du da denn?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Valdira stand in der rosa Plastikwanne, Luisa go\u00df ihr Wasser \u00fcber den Kopf und Valdira seifte sich ein. Das t\u00e4gliche Ritual nach dem staubigen Weg von der Schule nach Hause. Nachbarin Nita, die gerade ein paar Eier vorbeigebracht hatte, sa\u00df auf der Kante der Zisterne und schaute zu. Und da entdeckte Luisa diesen dicken Pickel an Valdiras H\u00fcfte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSieht aus wie ein Furunkel \u2013 da brauchen wir alte Spinnennester. Am Ziegengatter von Alfredo habe ich viele gesehen. Wir holen nachher mal welche.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das beste Mittel gegen Furunkel waren die verlassenen Kokons der schwarzen Spinne, die es \u00fcberall zu Hunderten gab. Den Kokon tat man in eine kleine Schale und verr\u00fchrte ihn mit ein paar Tropfen Aloe-Vera-Saft. Diesen Brei schmierte man dann auf das Furunkel und es verschwand innerhalb von 3 Tagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nita war aufgestanden und begutachtete nun ebenfalls den Pickel.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs k\u00f6nnte aber auch ein Hundewurm sein.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Nita tat einen Tropfen Spucke auf ihren Zeigefinger und tupfte die Fl\u00fcssigkeit vorsichtig auf den Pickel.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGuck mal Luisa, da bewegt sich was. Es ist tats\u00e4chlich ein Hundewurm.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAber wir haben doch gar keinen Hund \u2013 Val, hast du einen Hund angefasst?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNur Nelli unten, wir sind Freunde.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas?! Diese verlauste, r\u00e4udige T\u00f6le?\u201c Nita war entsetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnd was machen wir jetzt? Zum Krankenhaus nach S\u00e3o Filipe?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Luisa schaute Nita ratlos an.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch will aber nicht ins Krankenhaus!\u201d Valdira kamen die Tr\u00e4nen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMusst du auch nicht, das machen wir hier. Habe ich bei Elton auch schon mal gemacht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Elton war Nitas j\u00fcngster Sohn. Er war vor einigen Jahren ausgezogen, lebte jetzt in der Hauptstadt Praia bei Onkel Caruso und war bei einer Versicherungsfirma angestellt. Nur im Urlaub kam er noch mal zu Besuch zu seiner Mutter.<\/p>\n\n\n\n<p>Nita setzte sich vor die Hauswand und streckte ihre Beine aus.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSetz dich mal zwischen meine Beine, Val. Eins lege ich dann \u00fcber deine Beine, damit du auch sch\u00f6n stillh\u00e4lst. Und Vov\u00f3 Luisa fasst deine H\u00e4nde an. Und dann hole ich den kleinen Burschen raus.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eTut das auch nicht weh?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eH\u00f6chstens ein kleines bisschen, geht aber ganz schnell.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Valdira schaute ihre Gro\u00dfmutter \u00e4ngstlich an. Die l\u00e4chelte etwas angestrengt und nickte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJa, so machen wir das, ist gar nicht schlimm.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Nita legte ihre beiden Daumenn\u00e4gel um den Pickel und begann zu dr\u00fccken. Valdira fing an zu st\u00f6hnen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs tut doch weh!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Nita dr\u00fcckte weiter und Valdira begann zu schreien, aber noch war der Pickel geschlossen. Nita erh\u00f6hte den Druck und Valdira wand sich hin und her. Sie br\u00fcllte jetzt wie am Spie\u00df. Endlich platzte die d\u00fcnne Haut auf. Zuerst kam etwas Eiter und dann rutschte der Hundwurm heraus, zuerst der dunkle Kopf und dann der wei\u00dfe K\u00f6rper. Nita dr\u00fcckte noch ein wenig, damit noch etwas Blut austreten konnte und dann nahm sie die H\u00e4nde von Valdiras H\u00fcfte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGeschafft!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Valdira hatte aufgeh\u00f6rt zu br\u00fcllen und schluchzte jetzt j\u00e4mmerlich vor sich hin.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWillst du ihn mal sehen, Val?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNein, tu ihn weg!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Luisa war sichtlich erleichtert. Sie hatte mitgelitten und streichelte ihrer Enkelin jetzt sanft \u00fcber das Haar.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNachher gehen wir zu Ramiro und du kriegst eine T\u00fcte Bonbons, kannst du auch selber aussuchen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eOder einen Maracujasaft?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Valdira hatte sich von der Prozedur ziemlich schnell erholt. Die Tr\u00e4nen hatten Spuren auf ihren Wangen hinterlassen, aber die Augen blitzten schon wieder.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem R\u00fcckweg von Ramiro nippte Valdira zufrieden an ihrem Maracujasaft.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVo, ich glaube, das war der schlimmste Tag in meinem Leben.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der \u00c4rger begann eigentlich schon direkt nach dem Aufstehen: Carla war weg. Irgendwie musste sie den Hals aus der Schlinge gezogen haben. An ihrem Pflock hing nur noch der Strick. 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