Der Chã geht ein Licht auf

Beispiel einer kleinen Solarstation

Vier kapverdische Emigranten, die in den USA leben, haben ein ehrgeiziges Projekt auf den Weg gebracht: in Kooperation mit der Gemeindeverwaltung von Santa Catarina sollen bis zum Sommer 2019 200 Haushalte und öffentliche Einrichtungen in der Chã das Caldeiras mit Elektrizität versorgt werden.

Produziert wird die Elektrizität in einem lokalen Kleinkraftwerk (mini grid), das Solarstrom, Speichermedien und einen Generator kombiniert. Das Projekt
wurde im Rahmen einer Plattform zur dezentralen und nachhaltigen Versorgung kleiner Gemeinden mit Elektrizität (GMG – Green mini-grids) entwickelt , die von dem „Sustainable Energy Fund for Africa“ der Afrikanischen Entwicklungsbank betrieben wird.

Finanziert wird das Projekt u.a. vom Britischen Ministerium für internationale Entwicklung, die technischen Komponenten werden von der US-amerikanischen SunPower Corporation bereitgestellt und die technische Umsetzung wird von der deutschen Inensus GmbH betreut. Die Gesamtkosten des Projekts werden auf ca. 220.000 Euro beziffert.

Jorge Andrade Nogueira, einer der Initiatoren, erklärte, dass etwa 80% der erzeugten Energie aus erneuerbaren Quellen stammen wird, und dass 80 Haushalte, die in prekären finanziellen Verhältnissen leben, zu einem Sozialtarif von monatlich 1000 CVE mit Elektrizität versorgt werden sollen.

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